Herbert Hager ist nun offiziell Bürgermeister-Kandidat der FW Altenmarkt/Rabenden

Durch den plötzlichen Tod von Michi Pöpperl, der als Bürgermeisterkandidat gesetzt war, sind wir in der Fraktion erstmal hilflos dagestanden. 

Immer wieder wurden wir von der Bevölkerung darauf angesprochen, ob wir nicht doch noch einen Bürgermeisterkandidaten stellen würden. Nachdem sich in unseren Reihen niemand fand und ich nächstes Jahr (2026) sowieso vor hatte, meinen Betrieb an meinem Sohn Christian zu übergeben, führte ich einige Gespräche mit amtierenden Bürgermeistern -  auch von Altenmarktern Bürgern wurde ich immer wieder darauf angesprochen, zu kandidieren. “Du hast doch langjährige Erfahrung in der Kommunalpolitik” hieß es immer wieder. Nach Rücksprache mit meiner Familie habe ich mich dann vor ein paar Wochen entschieden, für das Amt des 1. Bürgermeisters zu kandidieren, sofern ich nominiert werde.

In den 18 Jahren, seit ich im Gemeinderat bin, wurde vieles von unserem Bürgermeister und den Gemeinderäten umgesetzt. Trotz ständiger Investitionen in Straßenausbau, DSL-Ausbau, energetische Sanierungen der gemeindlichen Gebäude, Umrüstung der Straßenlaternen auf LED, Neugestaltung des Bahnhofumfeldes, Feuerwehr Altenmarkt und Rabenden und vieles mehr, sind die Schulden abgebaut worden.

Durch bedachte Ausgaben der Finanzen steht die Gemeinde nun seit vielen Jahren schuldenfrei da und benötigte in dieser Zeit keinerlei Kreditaufnahme. Ganz im Gegenteil, es konnte sogar ein stattliches Polster aufgebaut werden.

Diesen Weg möchte ich in Zusammenarbeit mit der Verwaltung und dem künftigen Gemeinderat weiterführen, ohne die Pflichtaufgaben der Gemeinde zu vernachlässigen.

Der Kindergarten-Neubau in der Baumburger Leite wird eine beachtliche Summe des angesparten Vermögens verschlingen.

Die Kindergartengebühren sind seit rund 18 Jahren konstant geblieben, dies beizubehalten wäre in meinem Sinne, obwohl hier die Gemeinde jedes Jahr mit mehreren 100.000€ belastet wird.

Die Ortsentwicklung steht weiterhin im Focus und sollte auch  - entsprechend der finanziellen Lage - nach und nach umgesetzt werden. Dies kann man nur mit Unterstützung aus der Bevölkerung schaffen. 

Nur miteinander geht’s!

Die Vereine sehe ich als eine Art Maßstab für gesellschaftliche Entwicklungen. Sie geben vielfach Aufschluss über die Sorgen und Nöte der Bürger. Viele Kinder und Jugendliche sind in gut funktionierenden Vereinen in Altenmarkt und Rabenden aktiv. Daher wird die Unterstützung der Vereine seitens der Gemeinde weiterhin eine große Rolle spielen.

Immer wieder höre ich von Parkplatzproblemen in Altenmarkt. Es gibt (soweit mir bekannt ist) zwei Flächen. Hier müsste man sich mit dem jeweiligen Eigentümer unterhalten, ob es nicht eine Möglichkeit gäbe, diese zu nutzen und wenn ja, zu welchen Konditionen. 

Ich möchte erinnern, dass letztes Jahr (2024) am Bahnhof Parkflächen geschaffen wurden, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

Als Bürgermeister möchte ich zusammen mit dem Gemeinderat Rahmenbedingungen schaffen, um Gewerbetreibende eine attraktive Chance zu ermöglichen. Ob es Gewerbeflächen betrifft, oder aber beispielsweise Nutzungsänderungen bei aufgelassenen landwirtschaftlichen Betrieben. Eine enge Zusammenarbeit mit dem „Unternehmen Altenmarkt“ sehe ich dabei als unverzichtbar an.

Auch Wohnraum oder Baugrund für junge Familien wird ständig benötigt. Mir ist es ein Anliegen, hier verstärkt die Augen und Ohren offen zu halten, damit die junge Generation nicht abwandert. Es wäre wünschenswert, wenn die Gemeinde Grundstücke vermitteln könnte.

Ich möchte als Bürgermeister eine ehrliche Kommunikation mit den Bürgern führen und immer ein offenes Ohr haben.

 Der scheidende Bürgermeister hinterlässt ein gut bestelltes Haus. Eine modern ausgestattet Gemeindeverwaltung mit einem hochqualifizierten Personal verschafft dem Bürgermeister den notwendigen Freiraum, so dass er sich auf seine vielfältigen und wesentlichen Aufgaben konzentrieren kann. Die Palette reicht hier von Behördengesprächen über die Wahrnehmung von repräsentativen Aufgaben bis hin zu Grundstücksverhandlungen. Allen voran aber, und dies ist mir sehr wichtig, steht der unmittelbare Kontakt zu den Mitbürgern in der Gemeinde.


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